Wir kennen das: Als Student dreht man jeden Cent zweimal um hat meist am Ende des Geldes noch zu viel Monat übrig. Das liebe Geld ist ein Dauerthema und kann dir ab und zu durchaus schlaflose Nächte bereiten. Aber das muss nicht so sein, es gibt viele Tipps & Tricks, die dafür sorgen, dass man gut über die Runden kommt. Ein ganz essenzieller Tipp, der dir viele wertvolle Euros sparen wird: BILDE EINE FAHRGEMEINSCHAFT!

Bahn und Bus sind oft teuer und sehr unflexibel und so liegt es auf der Hand, dass viele Studierende zum Campus mit dem PKW anreisen. Was ich dir deshalb auf jeden Fall empfehlen kann: Such dir gleich zu Beginn deines Studiums Leute aus deinem Umkreis und sprich sie an. Nur keine falsche Scheu, versuche von Anfang an zu netzwerken und sprich mit den Leuten in deinem Studiengang. Glaub mir, die ersten Tage an der FH oder Uni sind für jeden eine ungewohnte Situation und die meisten warten nur darauf endlich angesprochen zu werden, um neue Kontakte zu knüpfen.

Neben einem Haufen Geld, das du sparst, bringen Fahrgemeinschaft aber noch viele weitere Vorteile mit sich, die du keinesfalls unterschätzen solltest:


  • Die meist sehr begrenzten Parkplatzmöglichkeiten an Universitäten und FHs werden entlastet
  • Es entstehen intensivere Freundschaften, weil beim Autofahren schon manchmal auch über intimere Themen gesprochen wird
  • Im Auto wird meist übers Studium diskutiert, so bist du immer up to date und es kommt quasi nie vor, dass du etwas vergisst
  • Du musst dir keine Sorgen um Verspätungen von Bahn und Bus machen
  • Du tust etwas für die Umwelt, weil du C02 einsparst

Am besten ist es natürlich, wenn du mindestens 3 Mitfahrer findest, die idealerweise nicht zu weit von dir entfernt wohnen. Aber eine Fahrgemeinschaft lohnt sich auch schon, wenn du nur eine Person findest.

Es gibt zwei Möglichkeiten wie man das mit der Fahrgemeinschaft fair umsetzen kann.

 

Möglichkeit 1 – Jedes Mitglied der Gruppe fährt gleich oft

Man wechselt sich mit dem Fahren immer ab (zum Beispiel wöchentlich oder monatlich). Bei dieser Variante kommt jede Person, die Teil der Fahrgemeinschaft ist, in etwa gleich oft mit dem Fahren dran. So fließt überhaupt kein Geld und du sparst dennoch eine Menge Geld ein. Wenn du zum Beispiel Teil einer Fahrgemeinschaft mit 4 Personen bist, sparst du drei Viertel der Spritkosten ein, weil du zum Beispiel nur jede 4. Woche selbst fahren musst. Oder anders ausgedrückt, wenn du dein Auto nur für die Fahrt zur FH oder Uni und wieder zurück verwenden würdest, würde dein Sprit viermal so lange reichen.

WICHTIG: Wenn du mal kurzfristig nicht kannst, weil du krank bist oder anderweitig verhindert bist, musst du deiner Gruppe dies unbedingt so schnell wie möglich mitteilen. Egal ob du in diesem Fall der Fahrer bist oder nicht. Das beugt unnötige Konfliktsituationen vor und spart deinen Kollegen unter Umständen viel nervige Wartezeit.

 

Möglichkeit 2 – Es fährt immer dieselbe Person

Eine andere Möglichkeit wäre, dass man sich mit dem Fahren nicht abwechselt, sondern immer dieselbe Person mit dem Auto fährt. Gründe hierfür könnten zum Beispiel sein, dass nur eine Person ein Auto besitzt, oder dass die anderen Kollegen ihren eigenen Fahrkünsten nicht genug trauen, um andere Personen durch die Gegend zu kutschieren. Bei dieser Variante ist es wichtig, sich unbedingt bereits im Vorhinein auszumachen, wie man die Beförderungsleistung vergütet.

WICHTIG: Bitte bedenke, dass für den Fahrer nicht nur die Spritkosten anfallen, sondern auch Instandhaltung, Reifenabnützung, Wertminderung, Versicherung, Steuern etc. Das amtliche Kilometergeld in Österreich ist eine Pauschalabgeltung für alle Kosten, die durch die Verwendung eines privaten Kraftfahrzeuges für Fahrten anfallen und liegt aktuell (2020) bei 0,42 Euro pro Kilometer. Auf einen Nenner gebracht ist es wichtig einen fairen Betrag zu finden, mit dem sich alle Mitglieder der Fahrgemeinschaft wohl fühlen.

Generell ist es noch wichtig, dass du immer pünktlich am vereinbarten Treffpunkt erscheinst. Nichts ist nerviger wie um 7 Uhr früh im kalten Auto auf Kollegen zu warten. Das geht meist nicht gut aus.

Wenn du diese wichtigen Regeln einhältst, steht einer erfolgreichen Fahrgemeinschaft nichts mehr im Wege!

Ich kann dir versprechen, diese Fahrten werden nie langweilig!
UND: Don’t drink and drive 😉

 

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