Experten sind sich einig: COVID-19 hat uns 5 bis 10 Jahre in die Zukunft gebeamt, was Digitalisierung betrifft. Das Home-Office ist gekommen, um zu bleiben. Unternehmen, Universitäten und Fachhochschulen wurden gezwungen schnellstmöglich Lösungen zu finden, um den Betrieb aufrecht erhalten zu können. Fast überall wo es möglich war, wurde von zu Hause aus gearbeitet und studiert. Viele Leute haben sich bereits daran gewöhnt, doch viele wissen immer noch nicht genau wie sie genau damit umgehen sollen und wie sie wirklich von zu Hause aus effizient arbeiten können.

 

Die richtige Infrastruktur

Eine gute technische Ausstattung ist bereits die halbe Miete für das Studieren von zu Hause aus. Neben einer guten Hardware benötigst du auch einen verlässliche Internetverbindung, damit MS Teams, Skype oder Zoom Calls reibungslos laufen. Nichts ist nerviger, als wenn die Calls in regelmäßigen Abständen abbrechen oder du deine Partner nur abgehackt oder verzerrt verstehst, so macht das keinen Spaß. Im Worst Case bricht die Verbindung dann auch noch genau bei einer Online Klausur ab und dein Antritt wird mit einem Nicht Genügend bewertet – das brauchen wir nun wirklich nicht. Auch nicht zu vernachlässigen ist ein gutes Headset. Es ist zwar schon möglich Online Meetings via Laptop Mikrofon und Lautsprecher abzuhalten, jedoch gerade, wenn man viele Calls hat zahlt sich ein gutes Headset echt aus. Deshalb: besorg dir unbedingt das richtige Equipment!

Zieh dich an

Ja wir wissen es ist verlockend: man steht in der Früh auf und setzt sich direkt im Pyjama oder in der Unterhose zum PC, um keine wertvolle Zeit zu verlieren. Wir haben das auch gemacht. Für ein paar Tage oder eine Woche mag das auch funktionieren, aber langfristig ist es auf jeden Fall sinnvoll, wenn du dich genau so auf das Studieren vorbereitest, als würdest du Präsenzunterricht haben. Sich morgens zu duschen, zu frisieren, die Zähne zu putzen und anständig zu kleiden, hat einen viel größeren Effekt auf die Produktivität als man vermuten mag. Dies belegen zahlreiche Studien. Deshalb: zieh dich an!

Regelmäßig lüften und Wasser trinken

Bevor du in der Früh anfängst zu studieren, solltest du unbedingt einmal richtig stoßlüften. Es ist wichtig, dass deine grauen Zellen mit Sauerstoff versorgt werden, nur so kannst du top Leistungen bringen. Stell dir außerdem gleich morgens einen vollen Krug mit Wasser zum Schreibtisch (min. 2 Liter). Beim Distance Learning besteht die Gefahr, dass wir aufs Trinken vergessen. Der Wasserkrug soll dich daran erinnern, immer wieder zwischendurch etwas zu trinken. Am Ende eines Studien-Tages sollte der Krug im besten Fall komplett leer sein. Wenn du dennoch immer wieder auf das Trinken vergisst, kannst du dir auch einen Wecker stellen, oder installierst dir eine App, die dich regelmäßig daran erinnert.

Mach Pausen

Von zu Hause aus studieren ist anstrengender als man vielleicht vermuten mag. Man muss sich stundenlang auf den Bildschirm konzentrieren, der vor einem steht. Teilweise gibt es Professoren, die einfach partout keine oder sehr kurze Pausen machen. Sprich ruhig offen an, wenn wieder Zeit für eine Pause ist. Viele Lehrer vergessen schlichtweg einfach darauf und sind froh, wenn sie daran erinnert werden. In Pausen kann dein Gehirn etwas entspannen und es macht sich wieder bereit für neue Aufgaben. Lüften nicht vergessen! 😉

Handy nur in der Pause benutzen

Versuch dein Handy maximal in den Pausen zu benutzen. Ja wir wissen, es gibt oft sehr fade Vorlesungen und der Blick auf das Handy wirkt verführerisch. Aber wir wissen auch, wie schnell man in die Spirale Social Media reingezogen wird und minuten- oder sogar stundenlang darin gefangen ist. Machen wir uns nichts vor, ein paar Storys checken, ein paar Bilder ansehen und schon sind wieder 15 Minuten vergangen. Spätestens beim Lernen für die Klausur denkst du dir dann: Mist, hätte ich doch besser aufgepasst, das fühlt sich alles an, als hätte ich es noch nie gehört. Nichts lenkt dich mehr ab als dein Handy, deshalb leg es weg, schalte es auf stumm und verwende es nur in den Pausen!

Räumliche Trennung

Versuch den restlichen Tag (nach dem Studieren) nicht im selben Raum zu verbringen, geh raus oder wechsel das Zimmer. Du sollst auf jeden Fall Studium und Freizeit/Privatleben strikt trennen, damit sich dein Gehirn wieder erholen kann. Das gilt übrigens genauso für Home-Office Tätigkeiten bei berufsbegleitenden Studenten.

Mit diesen Tipps steht einem erfolgreichen Home Schooling oder Distance Learning nichts mehr im Wege!

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