Aller Anfang ist schwer – das gilt auch fürs Studieren. Gerade im ersten Semester macht man noch haufenweise Fehler, die einem nachher zurecht peinlich sind. Doch das Studieren ist auch ein Prozess, bei dem man sich kontinuierlich weiterentwickelt. Viele Studierende beginnen ihr Studium ohne genau zu wissen, was auf sie zukommt, ohne Plan und völlig unorganisiert. Sie tasten sich von Vorlesung zu Vorlesung und versuchen die Klausurphase so gut es geht irgendwie positiv zu bestehen.

Damit du es nicht auf die harte Tour lernen musst, haben wir hier für dich schlechte Eigenschaften zusammengestellt, die du auf keinen Fall an den Tag legen solltest:

Sich zu leicht ablenken lassen

Ja wir kennen das alle, man sitzt in der Klasse und draußen fällt der erste Schnee. Wer kann sich da noch konzentrieren? Dann passiert immer das gleiche: alle Studenten schauen zum Fenster raus und versinken in Tagträumen. Das kann ja mal passieren. Du solltest jedoch darauf Acht geben, dass du dich prinzipiell nicht zu sehr ablenken lässt. Im ganzen Klassenzimmer lauern Gefahren, rechts vorne surft einer auf Zalando, links neben dir schaut deine Kollegin die neuesten 9gag Posts. Man bleibt am Bildschirm der Kollegen hängen und schon sind wieder 5 Minuten verflogen. Dann vibriert das Handy und auf Whats App sind schon wieder 10 neue Nachrichten in diversen Gruppen reingeflattert, die auch beantwortet werden wollen. Und wenn man das Handy schon in der Hand hat checkt man dann auch gleich noch die neuesten Social Media Updates. So summieren sich die Minuten und am Ende des Tages fragt man sich, warum man überhaupt an der Vorlesung teilgenommen hat, weil man rein gar nichts für sich mitnehmen konnte.

Deshalb: Versuche dich auf den Lehrer zu fokussieren und blende alle Ablenkungen aus. Glaub uns, spätestens bei der Klausur wirst du dankbar für diesen Tipp sein. Und noch ein kleiner Tipp am Rande: schalt dein Handy aus 😉

Leichtsinnigkeit

Im ersten Semester ist man meist noch motiviert und verhält sich vorbildlich. Danach beginnt bei manchen Studierenden die Phase, wo nicht mehr alles so genau genommen wird. Leichtfertig wird das Studium dann eher als Freizeitbeschäftigung gesehen und so schleichen sich die ersten Nachlässigkeiten ein:

  • Zu spät für die Klausur lernen
  • Im Unterricht nicht mehr aufpassen
  • Vorlesungen schwänzen bzw. später kommen oder früher gehen
  • Gruppenarbeiten nicht mehr ernst nehmen
  • Usw.

Wenn du bereits in so einer Phase bist, versuche dich wieder herauszuziehen. Wäre schade um all die ECTS die du bereits gesammelt hast. Es kann schneller vorbei sein als du denkst. Auch als Student hast du Pflichten, nimm diese nicht auf die leichte Schulter. Du hast ein Ziel vor Augen und solltest alles dafür tun, um dieses auch zu erreichen. Auch wenn es zugegebenermaßen manchmal schwer ist: nimm dein Studium ernst!

Ungeduldig sein

Dein Studium ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Du wirst unzählige Stunden am Schreibtisch und im Hörsaal verbringen. Bestimmt wirst du dir zwischendurch mal die Frage stellen, wofür du dir das alles eigentlich antust. Aber um dein Studium erfolgreich abzuschließen brauchst du vor allem eines: Geduld. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und genau deshalb dauert ein Studium auch mindestens 3 Jahre. Halt dir immer dein großes Ziel vor Augen. Belohne dich zwischendurch, wenn du zum Beispiel eine gute Klausur geschrieben hast und versuch nicht leichtsinnig zu werden. Das Studium wird dir viel Energie und Nerven kosten, jedoch wird es sich für dich lohnen, wenn du dranbleibst!

Fazit

Versuche diese drei negativen Eigenschaften so gut es geht zu vermeiden und wir sind uns sicher, dass einer großartigen Karriere nichts im Wege steht. Wir wissen selbst, wie schwierig es oft ist nicht in die erwähnten Gewohnheiten zu fallen, wichtig ist aber, dass sie nicht die Überhand über deine positiven Eigenschaften gewinnen.

Stay focused 😉

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